Kontakt

Mit einer Trittschall­dämmung den Wohn­komfort steigern

Wer in Ruhe leben und ar­bei­ten will, braucht einen guten Schall­schutz – be­son­ders bei har­ten Bo­den­be­lä­gen wie La­mi­nat, Vinyl, Par­kett oder Flie­sen. Wir von Deutsche Bauzunft GmbH aus Schwielowsee verlegen Trittschall­däm­mung unter dem Est­rich fach­ge­recht, damit Geh- und Lauf­ge­räu­sche deut­lich re­du­ziert und der Wohn­wert ge­stei­gert wird. Für Ei­gen­tü­mer, Ver­mie­ter und Bau­her­ren ist sie zudem ein wich­ti­ger Bau­stein, um die Vor­ga­ben der DIN 4109 (Schall­schutz im Hoch­bau) ein­zu­hal­ten und Kon­flik­te mit Nach­barn zu vermeiden.

Drei junge Erwachsene tanzen bei Musik im modernen Wohnzimmer mit Holzfußboden.

Was ist Trittschall?

Trittschall ist Kör­per­schall, der durch me­cha­ni­sche Ein­wir­kun­gen wie Gehen, Sprin­gen, Stüh­le­rü­cken oder fal­len­de Ge­gen­stän­de in den Boden und die an­ge­schlos­se­nen Bau­tei­le ein­ge­lei­tet wird. Diese Schwin­gun­gen brei­ten sich über De­cken und Wände aus und wer­den in be­nach­bar­ten Räu­men als Luft­schall hör­bar. Be­son­ders deut­lich tritt Trittschall bei har­ten, leich­ten De­cken und glat­ten Bo­den­be­lä­gen wie La­mi­nat, Par­kett, Vinyl oder Flie­sen auf. Auch so­ge­nann­te Flan­ken­über­tra­gun­gen über Bau­teil­an­schlüs­se er­hö­hen das Ge­räusch­ni­veau, selbst wenn z. B. der De­cken­auf­bau mas­siv ist.

Worauf kommt es bei der Trittschall­dämmung an?

Eine Trittschall­däm­mung wird ide­a­ler­wei­se un­ter­halb des Est­richs ein­ge­baut. Dabei soll­te der Est­rich schwim­mend ver­legt wer­den, so­dass er weder di­rek­ten Kon­takt zur Roh­de­cke noch zu den Wän­den hat. An­dern­falls kann Schall über an­gren­zen­de Bau­tei­le durch Flan­ken­über­tra­gung wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Aus die­sem Grund sind zu­sätz­lich zur Trittschall­däm­mung auch Rand­dämm­strei­fen erforderlich.

Warum ist eine Trittschall­dämmung wichtig?

  • Redu­zie­rung der Schall­über­tragung
  • Lärmschutz für Bewohner / Nachbarn
  • Steigerung des Wohn­komforts

Eine Trittschall­däm­mung schafft eine elas­ti­sche Tren­nung zwi­schen Est­rich und Roh­de­cke. Dank die­ser Ent­kop­pe­lung wird die Schall­über­tra­gung deut­lich ver­min­dert, was die Wei­ter­ga­be von Ge­räu­schen merk­lich re­du­ziert. Damit ist eine Trittschall­däm­mung ein ef­fek­ti­ver Weg, Lärm­be­las­tung in­ner­halb eines Ge­bäu­des senken.

Ein wirk­sa­mer Schall­schutz ge­hört zu den wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für an­ge­neh­mes Woh­nen und damit für die Le­bens­qua­li­tät der Be­woh­ner. Dau­er­haf­ter Lärm kann Stress aus­lö­sen und die Ge­sund­heit beeinträchtigen.

Des­halb ist eine fach­ge­recht aus­ge­führ­te Trittschall­däm­mung, wie wir von Deutsche Bauzunft GmbH aus Schwielowsee sie in un­se­ren Ob­jek­ten durch­füh­ren, unverzichtbar.


Sie planen einen Neubau oder eine Sanierung?

Dann sichern Sie sich einen Beratungstermin.

Wie funktioniert eine Trittschall­dämmung?

Die Trittschall­däm­mung funk­ti­o­niert nach dem Prin­zip Masse–Feder–Masse: Eine elas­ti­sche Schicht (Feder) ent­kop­pelt den Bo­den­be­lag bzw. den Est­rich (Masse) von der Roh­de­cke (Masse) und von an­gren­zen­den Bauteilen.

Schnittzeichnung eines Bodenaufbaus mit mehreren Schichten: Rohdecke, Trittschalldämmung, Estrich und Bodenbelag.

Bodenaufbau mit Dämmung und Nassestrich

Schnittdarstellung eines Bodenaufbaus mit Trittschalldämmung, Fertigteilestrich, Dämmplatte und Rohdecke an einer Wand.

Bodenaufbau mit Dämmung und Fertigteilestrich

Welche Materialien eignen sich zur Trittschall­dämmung?

Die Ma­te­ri­al­wahl rich­tet sich nach Be­lags­art, Auf­bau­hö­he, zu er­war­ten­den Las­ten, Feuch­te­be­din­gun­gen und einer mög­li­chen Fuß­bo­den­hei­zung. Wich­ti­ge Kenn­wer­te für den Ver­gleich sind Trittschall­ver­bes­se­rungs­maß, dy­na­mi­sche Stei­fig­keit, Druck­fes­tig­keit und Wär­me­durch­lass­wi­der­stand. Über­las­sen Sie uns die sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl und Pla­nung der Rand­dämm­strei­fen und der Bau­teil­an­schlüs­se, damit Schall­brü­cken ver­mie­den werden.

Polystyrol-Platten

Sechs übereinander gestapelte weiße Polystyrol-Platten zur Trittschalldämmung auf hellem Hintergrund.

Polystyrol-Platten (EPS/XPS) sind leicht, druck­fest und auch für Nass­räu­me sowie Fuß­bo­den­hei­zun­gen ge­eig­net. Sie las­sen sich schnell ver­le­gen und re­du­zie­ren Geh­ge­räu­sche spürbar.

Mineral­wolle

Vier Mineralwolledämmplatten übereinander gestapelt, geeignet zur Trittschalldämmung unter Estrich.

Mi­ne­ral­wol­le wird häu­fig als elas­ti­sche Dämm­la­ge unter schwim­men­dem Est­rich ein­ge­setzt. Durch ihre nied­ri­ge dy­na­mi­sche Stei­fig­keit bie­tet sie eine sehr gute Trittschall­min­de­rung und ist zudem nicht brennbar.

Kork

Aufgerollte Kork-Trittschalldämmung mit sichtbarer Schicht, geeignet für Laminat- und Parkettböden.

Kork­un­ter­la­gen sind eine na­tür­li­che, dif­fu­si­ons­of­fe­ne und wär­me­däm­men­de Al­ter­na­ti­ve für ein an­ge­neh­mes Geh­ge­fühl. Sie eig­nen sich gut unter La­mi­nat und Par­kett, be­nö­tigt auf mi­ne­ra­li­schen Un­ter­grün­den je­doch eine Feuchtesperre.

Holzfaser­platten

Fünf übereinander gestapelte Holzfaserdämmplatten, geeignet zur Trittschalldämmung und Verbesserung der Raumakustik.

Holz­fa­ser­dämm­plat­ten (meist 4–7 mm) ver­bes­sern die Trittschall- und Raum­akus­tik. Sie sind öko­lo­gisch at­trak­tiv, be­nö­ti­gen aber mehr Auf­bau­hö­he und haben einen hö­he­ren Wär­me­durch­lass­wi­der­stand, was bei Hei­zestri­chen zu be­rück­sich­ti­gen ist. In Feuch­te­be­rei­chen sind sie nur be­dingt geeignet.

Häufige Fragen zur Trittschall­dämmung (FAQ)

Welche Trittschall­dämmung für welchen Boden?

Ide­a­ler­wei­se wird die Trittschall­däm­mung zwi­schen Roh­de­cke und Est­rich ein­ge­bracht. So er­zie­len Sie nicht nur einen be­son­ders wirk­sa­men Trittschall­schutz, son­dern ma­chen die Däm­mung zu­gleich un­ab­hän­gig vom Bodenbelag.

Wie dick sollte eine Trittschall­dämmung sein?

Je di­cker die Trittschall­däm­mung, desto bes­ser die Wir­kung. Üb­lich ist eine Dämm­schicht­di­cke von 2-3 cm.

Kann man eine Trittschall­dämmung nach­träg­lich einbauen?

Ja, mit dünn­schich­ti­gen Mat­ten (2–10 mm) unter dem Bo­den­be­lag oder Tro­cken­est­rich­sys­te­men. Die Wir­kung ist be­grenzt ge­gen­über einer kom­plett schwim­men­den Estrichkonstruktion.


So erreichen Sie uns

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems Building GmbH & Co. KG